Hornhauttopographie mit Farbskala bei Keratokonusdiagnose.

Hornhaut-Topographie – Keratokonus frühzeitig erkennen

Hornhauttopographie: Präzise Diagnostik für gesunde Augen

Die Hornhauttopographie ist ein hochmodernes Verfahren in der Augenheilkunde, das eine detaillierte „Landkarte“ der Hornhaut erstellt. Diese Untersuchung ermöglicht es, selbst kleinste Unregelmäßigkeiten der Hornhautoberfläche zu erkennen und ist somit ein unverzichtbares Instrument in der Diagnostik und Therapieplanung.

Hornhauttopographie
Hornhauttopographie

Was ist die Hornhauttopographie?

Augenärztliche Hornhaut-Topographie zur Früherkennung von Keratokonus.
Illustration zur Hornhauttopographie

Bei der Hornhauttopographie wird die Oberfläche der Hornhaut mithilfe spezieller Geräte, wie dem Oculus Keratograph, vermessen. Dabei werden Tausende von Lichtpunkten auf die Hornhaut projiziert und deren Reflexionen analysiert. Ein Computerprogramm erstellt daraus eine farbcodierte Karte, die Höhen und Tiefen der Hornhautoberfläche visualisiert. Diese Darstellung ermöglicht es, die Wölbung und Krümmung der Hornhaut präzise zu beurteilen.

Anwendungsgebiete der Hornhauttopographie

Die Hornhauttopographie findet in verschiedenen Bereichen der Augenheilkunde Anwendung:

  • Früherkennung von Keratokonus: Diese degenerative Erkrankung führt zu einer Ausdünnung und kegelförmigen Verformung der Hornhaut. Die Topographie ermöglicht eine frühzeitige Diagnose, noch bevor Symptome auftreten.Nahaufnahme eines Auges mit Keratokonus, Hornhautverformung sichtbar.
  • Anpassung von Kontaktlinsen: Für eine optimale Passform und hohen Tragekomfort ist eine genaue Kenntnis der Hornhautform unerlässlich.
  • Planung refraktiver Chirurgie: Bei Eingriffen wie LASIK oder der Implantation von Intraokularlinsen liefert die Topographie wichtige Daten für die Operationsplanung.
    Pentacam
  • Beurteilung von Hornhautverkrümmungen (Astigmatismus): Die Untersuchung hilft, die Art und Ausprägung des Astigmatismus zu bestimmen und geeignete Korrekturmaßnahmen zu planen.

Vorteile der Hornhauttopographie

Die Hornhauttopographie bietet zahlreiche Vorteile:

  • Nicht-invasiv und schmerzfrei: Die Untersuchung ist für den Patienten angenehm und erfordert keinen direkten Kontakt mit dem Auge.
  • Hohe Präzision: Die detaillierte Darstellung der Hornhaut ermöglicht eine genaue Diagnose und individuelle Therapieplanung.
  • Früherkennung von Erkrankungen: Durch die frühzeitige Identifikation von Veränderungen können geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um das Fortschreiten von Erkrankungen zu verhindern.

Fazit

Die Hornhauttopographie ist ein essenzielles diagnostisches Verfahren in der modernen Augenheilkunde. Sie ermöglicht eine präzise Beurteilung der Hornhautstruktur und unterstützt die individuelle Planung von Therapien und chirurgischen Eingriffen. Für Patienten bietet sie eine sichere und komfortable Möglichkeit, die Gesundheit ihrer Augen umfassend beurteilen zu lassen.

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FEBO ist die Abkürzung von „Fellow of the European Board of Ophthalmology“ und gilt auch als Europäischer Facharzt für Augenheilkunde. Diese Titel-Bezeichnung erhält man nach Ablegen einer entsprechenden Prüfung bei der Europäischen Fachgesellschaft für Augenheilkunde (European Board of Ophthalmology Diploma) in Paris.

Grüner Star (Glaukom)

Grüner Star (Glaukom) Das Glaukom (Grüner Star) ist eine Augenerkrankung, bei der der Sehnerv aufgrund des gegebenen Augeninnendrucks beschädigt wird und somit langfristig zu einem Sehverlust führt. Wenn diese Krankheit nicht diagnostiziert und behandelt wird, kann das Glaukom zu einem Verlust des zentralen Sehens und zur Erblindung führen. Glaukom ist bei früher Diagnose am besten behandelbar, wird jedoch leider nur selten frühzeitig erkannt. In frühen Stadien kann die Krankheit nur durch regelmäßige Augenuntersuchungen diagnostiziert werden. Jeder lebt mit einem Risiko an einem Glaukom zu erkranken. Bestimmte Menschen sind jedoch einem höheren Risiko ausgesetzt und müssen häufiger von ihrem Augenarzt untersucht werden. Zu Wesentliche Glaukom-Risikofaktoren zahlen: Alter über 40 Jahren Glaukom in der Familienanamnese Diabetes hohes Maß an Kurzsichtigkeit (Myopie) Durchblutungsstörungen Verwendung von Kortison (Steroide): entweder in die Augen, oral oder systemisch Alle zur Diagnosestellung wichtigen Methoden stehen in unserer Praxis zur Verfügung: Der Augeninnendruck, der bei vielen Formen des Grünen Stars erhöht ist, kann mittels Luft und mit dem sogenannten Goldmann-Applanationstonometer gemessen werden. Ein erhöhter Augendruck bedeutet nicht in jedem Fall das Vorliegen eines Glaukoms und umgekehrt liegt bei manchen Patienten auch bei normalen Druckwerten ein Grüner Star vor. Pachymetrie (Messung der Hornhautdicke) – gibt nähere Hinweise über die Genauigkeit der Augendruckmessung und erlaubt eine Risikoabschätzung für die weitere Entwicklung eines Glaukoms. Gesichtsfelduntersuchung -wenn die Nervenfasern im Netzhautbereich geschädigt werden, kommt es zu Ausfällen im Gesichtsfeld. Mit Hilfe eines Messgerätes (Perimeter) kann die Form und Größe des Gesichtsfeldes genau bestimmt werden. Da das Glaukom zu einer zunehmenden Einschränkung des Gesichtsfeldes führt, gibt diese Untersuchung genaue Auskunft über den Stand der Erkrankung. FDT-Perimetrie (Frequenzverdopplungsperimetrie) – bei einer Glaukom-Erkrankung fallen zuerst bestimmte Netzhautzellen im äußeren Bereich des Gesichtsfeldes aus. Das zentrale Gesichtsfeld bleibt lange Zeit unbeeinflusst. Durch die FDT-Perimetrie können wir, im Gegensatz zu der herkömmlichen Gesichtsfelduntersuchung, gezielt die Nervenzellen untersuchen, die zuerst von der Erkrankung betroffen sind. Bei der Untersuchung wird immer ein Auge mit einer speziellen Lichttechnik geprüft. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten und gibt Aufschluss darüber, ob bereits unbemerkte Einschränkungen des äußeren Gesichtsfelds vorliegen. Papillen-OCT – Bei dieser Untersuchung wird die zentrale Netzhaut in verschiedenen Schnittebenen dargestellt und im Bereich um den Sehnervenkopf die Dicke der Netzhautnervenfaserschicht vermessen. Auch diese Untersuchung ist schmerzfrei, ungefährlich und erfolgt berührungslos. Es ist keine Pupillenerweiterung nötig. Das Ergebnis dieser Untersuchung wird anschließend genau analysiert und für den späteren Vergleich abgespeichert. Wir beraten Sie, in welchen Abständen eine Kontrolluntersuchung sinnvoll ist, um den Verlauf zu überwachen – in den meisten Fällen ein Jahr. Wichtig: Schäden an den Sehnerven sind irreparabel! Nur eine regelmäßige Vorsorge beim Augenarzt kann das Risiko minimieren Wie wird ein Glaukom behandelt? Beim Offenwinkelglaukom senkt der Augenarzt zuerst mithilfe von Augentropfen den Augeninnendruck. Einige Patienten vertragen die Augentropfen auf lange Sicht nicht. Es kann zu Rötungen und Überempfindlichkeitsreaktionen kommen. In solchen Fällen, oder falls der Augeninnendruck unter den Augentropfen nicht ausreichend gesenkt werden kann, kommen verschiedene Laserverfahren link zu Laserbehandlungen (z.B. Selektive Lasertrabekuloplastik- SLT genannt) bzw. operative Behandlungen des Grünen Stares in Frage. Es zeichnet sich eine Tendenz ab, dass sogar die medikamentöse (drunksenkende Augentropfen) Therapie in bestimmten Fällen nicht mehr die erste Therapiewahl sein mag.